Die Geschichte

Wie realistisch ist die Geschichte von Driss und Philippe?

Dass der Film „Ziemlich beste Freunde“ so erfolgreich geworden ist, hat mehrere Gründe. Einer dieser Gründe bezieht sich auf die Unterschiede der beiden Protagonisten. Frei nach dem Motto: Gegensätze ziehen sich an, werden hier zwei Menschen in eine Situation gebracht, die von Anfang an sehr interessant zu sein scheint. Aber ist so eine Geschichte auch im wirklichen Leben möglich oder handelt es sich dabei eher um eine Ausnahme, die eben nur das eine Mal stattgefunden hat und dann verfilmt wurde?

Wenn man sich die Pflege in Deutschland ansieht, könnte man meinen, dass es schlimmer kaum geht. Die alten Menschen stöhnen und ärgern sich darüber, dass es manchmal eine halbe Stunde dauert, bis ein Pfleger an ihrem Bett erscheint und sie zu einem Toilettengang abholt. Außerdem meckern die Senioren darüber, dass sie zwar einen Reha Platz bekommen haben, aber der Medikamentenplan nicht an das Pflege Zentrum übermittelt wurde. Nicht zu vergessen die immer gleichen Kommentare über ihr Image bei den Pflegern, das bekanntermaßen kein gutes Image ist. Ja für Verwandte kann es mitunter ganz schön anstrengend sein, wenn sie ihre Nächsten in einem Seniorenheim besuchen wollen.

Quelle: Youtube.com

Auch eine private Pflegekraft, die zuverlässig ist und auch so eine gute Beziehung zu der pflegenden Person aufbauen kann wie Driss ist sehr sehr selten. Zumindest ist es das, was die Medien suggerieren. Bei Langeweile lohnt sich übrigens sehr das OVO Casino, welches Sie hier finden werden. Sehr oft ist vom rücksichtslosen Pflege Personal die Rede, dass scheinbar keine Grenzen kennt und mit den Senioren nicht grade zimperlich umgehen soll.

Bei diesem Hintergrund wirkt die Geschichte von Driss und Philippe umso erstaunlicher und das hat ganz bestimmt auch seinen Anteil daran gehabt, dass so viele Menschen von dem Film angetan sind. Manchmal hat es den Anschein, dass in dieser Gesellschaft kaum Platz für die Nächstenliebe ist. Es geht nur noch um das Geld und jeder ist sich selbst der Nächste. Loyalität, Aufrichtigkeit, Geduld und Interesse sind Mangelware geworden.

Umso schöner sind da die Geschichten, die das Leben erzählt und die nach vielen, vielen Jahren einem breiten Publikum präsentiert werden. Wie man sehen kann, mit Erfolg. Der Film „Ziemlich beste Freunde“ wird mit etwas Abstand wohl zu den besten Filmen von diesem Jahrzehnt zählen.